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Ehrungen

Porträts und Fotografien

Vorderseite des 20-DM-Scheins

Ihre Schwester Jenny malte mehrere Porträts der Dichterin. Eine Miniatur, die 1820 von Jenny geschaffen worden war, diente später als Vorlage für die Gestaltung der vierten Serie der 20-DM-Banknote mit ihrer berühmten Schwester.[16] Als Jugendliche war Annette von Droste-Hülshoff um 1818 auch von C. H. N. Oppermann gemalt worden.[17]

Neben einer Zeichnung von Adele Schopenhauer aus dem Jahr 1840[16] existieren viele Gemälde von Johann Joseph Sprick (1808 1842), den sie häufiger finanziell unterstützte.

Fotografisch porträtiert wurde sie von Friedrich Hundt, durch den Daguerreotypien von Annette von Droste-Hülshoff der Nachwelt erhalten blieben.[16]

Ehrungen

Droste-Stein im Königslau einem Wald in der Nähe von Bökendorf, 2012

Neben der bereits erwähnten 20-DM-Banknote war Annette von Droste-Hülshoff auch als Motiv auf zwei deutschen Briefmarken-Dauerserien zu sehen: ab 1961 im Rahmen der Serie Bedeutende Deutsche sowie ab 2002 im Rahmen der Serie Frauen der deutschen Geschichte.

Der Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis sowie der Droste-Preis der Stadt Meersburg wurden nach ihr benannt. Mehrere Schulen führen ihren Namen.

Im Garten von Burg Hülshoff befindet sich ein Denkmal von Anton Rüller und Heinrich Fleige[18] aus dem Jahr 1896.[19] Das Denkmal diente als Vorlage für eine Büste, die sich heute in der Nähe der Burg Meersburg befindet. Sie wurde kurz danach von Emil Stadelhofer gefertigt.[20]

Der Droste-Stein im Königslau einem Wald in der Nähe von Bökendorf wurde im Jahr 1964 zur Erinnerung an Annette von Droste-Hülshoff errichtet. Der Hinweis auf den Standort der Judenbuche beruht auf einem Irrtum. Der Mord an dem Juden Soistmann Berend aus Ovenhausen am 10. Februar 1783, der die Droste zu ihrer Novelle Die Judenbuche anregte, geschah am Südhang des Berges auf dem Waldweg von Bökendorf nach Ovenhausen.

Im Münsteraner Tatort bringen die Autoren immer wieder eine Hommage an Droste-Hülshoff unter, etwa in Folge 511 (Der dunkle Fleck, 2002), an deren Anfang die Ballade Der Knabe im Moor gebracht wird, oder in Folge 659 (Ruhe sanft!, 2007), in der in einer nächtlichen Friedhofsszene Die tote Lerche rezitiert wird. Der Konstanzer Tatort widmete 2015 die 935. Folge Château Mort dem Hochzeitswein der Annette von Droste-Hülshoff.

In Roxel wurde eine Straße nach Annette von Droste-Hülshoff benannt. Zudem wird der Stadtteil Münsters am Ortseingangsschild als Geburtsort der Dichterin beworben. Im Juni 2012 wurde bekannt, dass die Gemeinde Havixbeck, der nach der kommunalen Neuordnung im Jahre 1975 die Burg Hülshoff zugeschlagen wurde, plane, ihre Ortseingangsschilder mit dem Zusatz Havixbeck Geburtsort der Annette von Droste-Hülshoff zu versehen, was in Roxel als Geschichtsverfälschung kritisiert wurde.[21]